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in NRW: Gesamtnote Deutsch auf dem Grundschulzeugnis? (als neue Seite erstellt am 27.11.2005) Was ist, Einiges davon kann übrigens auch als pdf-Datei herunter geladen werden und für Arbeitsgruppen oder Schwarze Bretter ausgedruckt werden. Viel Erfolg bei der Arbeit!
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Übersicht:Ein Gespräch mit Horst Bartnitzky Leistungsbewertung im Lehrplan Deutsch |
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Gesamtnote
Deutsch
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Der Erlass im Wortlautaus: ABL. NRW. 6/05 Seite 203 Hervorhebungen vom Webmaster, eine Kopie des vollständigen Textes aus dem Amtsblatt gibt es hier als pdf-Datei zum herunter laden. Anlage (zu Nr. 5.1 VVzAO-GS) Die Zeugnisse enthalten folgende Angaben:
In der Schuleingangsphase und in Klasse 3:
Klasse 4:
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Der Lehrplan Deutsch zum Thema
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Die gesamten RL und Lehrpläne gibt es auch online beim Ritterbachverlag. Besonders interessant ist eine „verlinkte“ pdf-Datei. Gelb unterlegte Stellen im Text enthalten jeweils einen Verweis, mit dem weitere Kommentare aus dem Internet zu laden sind. Für den oben angegebenen Textabschnitt sind die Links hier auf der Website zu finden. Für alles
andere wende man sich bitte an den Ritterbach-Verlag.
(BB - 26.11.05) |
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| Weitere
Hinweise
Grundlage der Leistungswertung Die Leistungsbewertung im Fach Deutsch bezieht sich auf die Lernfortschritte in den Sprachkompetenzen, wie sie in den Standards am Ende von Klasse 4 als Perspektive für die Unterrichtsarbeit festgelegt sind. Jeder Leistungsbewertung gehen voraus: o eingehende Lernstandsanalysen o begleitende Lernbeobachtungen o die Festlegung von Zielen und darauf abgestimmter Unterricht in ständiger Wechselwirkung o die Würdigung von Fehlleistungen auch als Hinweise auf die Denkwege der Kinder und als Ansatzpunkte für weitere Förderung o die Rückmeldungen durch die Lehrkraft, verbunden mit Lernberatungen o die Rückmeldungen über Leistungen durch die Kinder untereinander, verbunden mit Beratungen. Grundlage für die Bewertung nach einem längeren Zeitraum ist die Zusammenschau aller erbrachten Leistungen. Zu Grunde liegen dabei Arbeitsdokumente, Beobachtungen der Lernentwicklungen, Gespräche mit den Kindern über ihr Lernen. Fremd- und Selbsteinschätzung ergänzen sich dabei. In den Lernentwicklungsberichten finden die Beobachtungen zur Lernentwicklung des Kindes und die Feststellungen über den Entwicklungsstand ihren Niederschlag. Zeugnisse mit Zensurenteil weisen für das Fach Deutsch drei Noten auf: für Sprachgebrauch, Lesen und Rechtschreiben. Sprachgebrauch fasst die Leistungen im mündlichen und im schriftlichen Sprachhandeln zusammen. Da beide Bereiche für die Sprachbildung gleich wichtig sind, werden sie in der Zeugnisnote gleichwertig berücksichtigt. So weit für einen Notenbereich schriftliche Arbeiten ( Klassenarbeiten ) vorliegen, werden neben ihren Ergebnissen die sonstigen Leistungen in der Zeugnisnote angemessen berücksichtigt. Zu sonstigen Leistungen zählen mündliche und praktische Leistungen sowie schriftliche Übungen. Dies sind beim schriftlichen Sprachhandeln z. B. die Sammlung von Ideen oder Wortfeldern, die Beratung über Texte, einzelne Überarbeitungsleistungen. Beim Rechtschreiben sind dies z. B. das selbstständige Üben und der Übungserfolg, das Zusammenstellen von Wortfamilien, das gemeinsame Nachdenken über Schreibweisen, die Selbst- und Fremdkorrektur. Grundsätzliches Kriterium bei der
Bewertung der Kompetenzen mündlichen Sprachhandelns
ist die persönliche Ausdrucks- und Darstellungsfähigkeit des Kindes
und seine situations- und
rollenangemessene Kommunikation: sich anderen zuwenden und zuhören, sich
in Gesprächen äußern, Gesprächsregeln einhalten und über Gespräche
reflektieren. Zur Feststellung sind insbesondere Methoden gezielter Schülerbeobachtungen und die gemeinsame Auswertung von erlebter Kommunikation notwendig. Grundsätzliches Kriterium bei der
Bewertung ist die Fähigkeit der Kinder, Texte in für sie
schreibrelevanten Situationen zu verfassen, d. h. sie zu planen, zu
schreiben, sich über ihre Texte miteinander zu beraten, ihre Texte zu überarbeiten
und sie zu gestalten. Grundlage für die Bewertung sind Beobachtungen
einzelner Teilschritte des Schreibprozesses und das Schreibergebnis. Methoden der Leistungsfeststellung
sind: o
gezieltes Beobachten des
Kindes während des Schreibprozesses o
Festhalten von schriftlichen
Zwischenergebnissen, z. B. Mindmaps, Entwürfe, Operationen beim Überarbeiten o
Einschätzen des
Schreibergebnisses unter vorher festgelegten Kriterien o
Bei der Bewertung eigener
Texte ist die Selbstbewertung des Schreibers von besonderer Bedeutung und
deshalb einzubeziehen o
Die Feststellung dieser
Teilleistungen werden dem Kind in Form eines förderlichen Kommentars rückgemeldet. Da sich die Kinder der Grundschule im
Schreibentwicklungsprozess befinden, wird die Rechtschreibleistung
gesondert bewertet. Grundsätzliches Kriterium bei der Bewertung ist die
Feststellung, an welcher Stelle des Weges zur normgerechten Schreibung das
Kind steht. Grundlage hierfür sind die vom Kind
selbst geschriebenen Texte, die vor dem Hintergrund seines
Schreibentwicklungsprozesses im Hinblick auf normgerechtes Schreiben
ausgewertet werden. In die Bewertung gehen darüber hinaus Teilleistungen
des Aneignungsprozesses ein, die beobachtet, gewürdigt und dokumentiert
werden, z. B. selbstständiges Üben, methodengestütztes Abschreiben,
Umformen von Wörtern. Beim
Umgang mit Texten und Medien Grundsätzliches Kriterium bei der
Bewertung ist das Verstehen von gelesenen Texten sowie von gehörten und
gesehenen Medienbeiträgen. Geeignete Methoden zur Feststellung der Lesefähigkeit
sind Aufgaben zur Überprüfung des Textverständnisses. Im schriftlichen
Bereich sind dies zum Beispiel das schriftliche Beantworten von Fragen zum
Text, das Rekonstruieren von Texten, das Weiterführen sowie Umgestalten
eines Textes auch in ein anderes Medium. Im mündlichen Bereich sind dies
interpretierende Beiträge der Kinder, das mündliche Beantworten von
Fragen und das sprecherische Gestalten des Textes. Lesefertigkeit und das
Nutzen von Lesestrategien werden beobachtet und in die Bewertung
einbezogen. Das korrekte laute Vorlesen eines
Textes ist kein hinreichender Beleg für das Verstehen. |
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Änderungen des ZeugnisformularsEin Vorschlag Mit der neuen Gesamtnote Deutsch erhalten die Grundschulkinder nun 11 Zensuren auf ihrem Zeugniss. Dadurch entsteht etwas Platz für eine Erklärung zur Gesamtnote, die verhindern kann, dass diese mit dem arithmetischen Mittel aus den drei Noten für Sprachgebrauch, Lesen und Rechtschreiben verwechselt wird. Zwar ist eine solche Anmerkung vom Erlass nicht vorgesehen, da es aber auch nicht verboten ist, lohnt sich wenigstens das Nachdenken darüber! Ein Textvorschlag für diese Anmerkung: * Die Gesamtnote Deutsch bezieht sich auf die Leistungen im mündlichen und im schriftlichen Sprachhandeln, im Umgang mit Texten und im Nachdenken über Sprache. So könnte dann der Notenblock aussehen:
Der in diesem Bild kaum lesbare Text der Anmerkung entspricht dem oben gemachten Vorschlag. Für Menschen, die - wie ich gerade - dienstlich an der Veränderungen der Zeugnisformulare arbeiten, habe ich die entsprechende Word-Datei zur freien Weiterverwendung als DOC-Datei zum Herunterladen auf dieser Seite verfügbar gemacht. Baldur Bertling, |
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