Grundschultage
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20. Grundschultag in Oberhausen, 20.6.2002 Fundamente stärken |
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Handzettel des Von Europa lernen Grundsätzliche
Gedanken 1000
Lehrer kamen zum Grundschultag Handlungsbedarf liegt nicht in Grundschulen |
Diesen Handzettel fanden die Teilnehmer auf ihren Sitzen:Handzettel: |
Text des Handzettels |
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Wer sich
am Kopf verletzt hat, Nach Pisa begrüßen wir die Diskussion um Bildung und Erziehung. Wir bedauern allerdings, dass konkrete Veränderungen vorwiegend für die Grundschule diskutiert werden, die eigentlich nur mittelbar betroffen ist. Ohne eine gründliche Diskussion und Veränderung der weiterführenden Schulen und der Schulstruktur insgesamt, werden weitere Reformen, die sich allein auf die Grundschule beziehen, ohne nachhaltige Wirkung bleiben.
Selbst Kühe
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Von Europa lernen
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Grundsätzliche GedankenNRZ (Mantel) 21.06.2002 PISA / Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert von NRW-Schulministerin Gabriele Behler mehr Mut zur Reform.OBERHAUSEN. Das Übel an den Wurzeln packen wollen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Grundschulverband (GSV) NRW. Die Grundlagen der schlechten Ergebnisse der Pisa-Studie müssten bei jüngeren Kindern gesucht werden. Das erklärte gestern der Bremer Erziehungs- und Bildungswissenschaftler Rudolf Schmitt, Gastredner beim GEW-Grundschultag im Oberhausener Heinrich-Heine-Gymnasium. Auf dem Treffen mit knapp 1000 Lehrern aus NRW wurden die Pläne der Landesregierung zur verstärkten Ganztagsbetreuung an Grundschulen als unzureichend gerügt. Nach Plänen von Bildungsministerin Gabriele Behler (SPD) soll ab dem nächsten Schuljahr jede dritte Grundschule und ab 2007 für zwei Drittel aller Grundschüler eine Ganztagsbetreuung angeboten werden. Dafür, so Rixa Borns, Vorsitzende der GEW-Fachgruppe Grundschule, fehle eindeutig das Geld. "Für eine richtige Granztagsschule brauchen wir deutlich mehr pädagogisch qualifiziertes Personal." Die Lehrergewerkschaft setzt vielmehr auf eine Reform des Schulsystems und wirft den Politikern vor, für diesen Schritt zu wenig Mut aufzubringen. Für Schmitt sollten außerdem die Kindergärten ausgeweitet und die Grundschulzeit deutlich verlängert werden é möglichst auf acht Jahre. Für die zehn- bis 16-Jährigen sollte ein anderes Schulsystem erarbeitet werden. Längeres gemeinsames Lernen aller Schüler und die Ganztagsschule sind für Borns die wichtigsten Voraussetzung für bessere Leistungen. "Wir brauchen nicht mehr Tests, sondern mehr Investitionen, um differenzieren, beraten und integrieren zu können", forderte Borns. Sie forderte außerdem, dass der Kindergartenbesuch für Fünfjährige zur Pflicht werden müsse. "Manche Schüler können noch nicht einmal einen Satz geradeaus sprechen", beschreibt Borns die Situation. Damit seien nicht nur Kinder ausländischer Eltern gemeint. Die GEW-Vorsitzende sieht Defizite aber nicht nur im verbalen, sondern auch im motorischen Bereich. "Einige Kinder können nicht mit Messer und Gabel essen, oder auf einem Bein hinkeln." Von Defiziten will Baldur Bertling, Dinslakener Lehrer, dagegen nicht sprechen. Für ihn ist es der "unterschiedliche Entwicklungsstand", der die Differenz bei den Schülern in Deutschland aber auch zu anderen Pisa-Ländern ausmacht. Er sieht auch Versäumnisse in den Elternhäusern. Am Ende blieben Differenzen, "die in vier Jahren Grundschule nicht vollständig abgebaut werden können", sagte Bertling. (zak/NRZ)
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