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Beurteilen und Fördern
im Mathematikunterricht
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Beate Sundermann / Christoph Selter Praxisorientiert, aber theoriefundiert, nicht selten kritisch gegenüber „vorherrschender“ Praxis und Theorie, orientiert man sich in diesem Band, wie man Kindern im Unterricht gerecht werden kann, wie Lernstände festgestellt werden können, wie Kinder in die Planung einbezogen werden, wie „gute“, d.h. offene, informative, prozessbezogene Aufgaben eingesetzt werden, wie alltägliche Leistungen dokumentiert, Klassenarbeiten verändert werden und eine ermutigende Rückmeldung realisiert werden kann. |
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Die Verfasser gehen von der Grundaussage aus, „dass Mathematikleistung weit mehr umfasst, als es der Mittelwert der Noten der geschriebenen Klassenarbeiten und die Bewertung der so genannten mündlichen Mitarbeit zum Ausdruck bringen können.“ |
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Oft werden Alternativen und Abwandlungen gewohnter und üblicher Formen vorgestellt, so dass der Schritt zur möglichen Verbesserung oder Anreicherung des eigenen Unterrichts dem Praktiker sehr nahe liegt. Schön, dass nicht ein „Heilsweg“ verkündet, sondern auch Schwierigkeiten, ja auszuhaltende Widersprüche benannt werden. Die vielen Beispiele und Unterrichtdokumente machen Lust, die eigene Unterrichtspraxis zu verändern. Lesenswert auch das Schlusskapitel über „Zentrale Lernstandserhebungen“. Besonders erfrischend und erhellend, was hier von den Autoren zur modischen „Input-„ oder „Output“-Steuerung gesagt wird. Kritik
zum Schluss: |
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(Hartmut Kusen, Grundschullehrer seit 1975) |
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