Berichte
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Seite neu am 10.12.2008 - zuletzt bearbeitet am 19.07.2011 |
Gespräch mit Ministerin LöhrmannDüsseldorf, 7.7.11 - Frau Löhrmann war seit einem knappen Jahr Chefin im Schulministerium, da traf sich eine Abordnung des Landesgruppenvorstandes mit ihr im Ministerium, um über die aktuelle Lage und die weitere Entwicklung der Grundschule in NRW zu sprechen. |
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(Baldur Bertling, Sylvia Löhrmann, Gisela Cappel, Christiane Mika, Gisela Gravelaar) |
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Einen gewissen Symbolwert hatte der Termin des Gesprächs. Am Tag zuvor wurde die Erhöhung der Leitungszeit für Grundschulen im Parlament beschlossen. Drei Stunden mehr Zeit für Schulleitung, das werten wir als deutliches Signal der Wertschätzung für die an Grundschulen geleistete Arbeit. Auch die Absicht, die Entscheidung über die Art der Leistungsbewertung in Klasse 2 und 3 in die Hände der Schulkonferenzen zu geben, zeugt vom Vertrauen in die pädagogische Kompetenz der einzelnen Schule. Überhaupt fand das Gespräch in einer ausgesprochen angenehmen Atmosphäre statt. Wir konnten deutlich machen, dass Grundschulen für die zukünftige Entwicklung deutliche Unterstützung und auch Freiräume brauchen, wenn sie den neuen gesellschaftlichen Aufgaben gewachsen sein sollen. Inklusion und Individuelle Förderung gelingen nur, wenn die notwendigen Ressourcen bereitgestellt werden, über die die einzelne Schule frei und verantwortlich verfügen kann. Dass da – auch angesichts knapper Kassen – seitens des Ministerium Anstrengungen unternommen werden, wurde von der Ministerin nachdrücklich klar gemacht. Allerdings muss im Blick bleiben, dass die Landesregierung in NRW über keine parlamentarische Mehrheit verfügt und stets Mehrheiten im Parlament zusammensammeln muss. Für nachhaltige Beschlüsse – so der abschließende Kommentar des Berichterstatters - ist das nicht das Schlechteste. Schulentwicklung auf breiter parlamentarischer Basis weckt Hoffnung auf Bestand auch über die jeweilige Legislaturperiode hinaus. Baldur Bertling |