Lehrerausbildung
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zuletzt bearbeitet am 28.09.2008

Lehrerausbildung -
auf dem Weg zur Reform
bis Sept. 2007

Wir dokumentieren hier die Beiträge unserer Website aus der Zeit vor Veröffentlichung der konkreten Pläne der Landesregierung:

Standpunkt GSV
Landesgruppe
Gutachten
Eckpunkte der Verbände
Ankündigungen des MSW

Zur Übersicht ein Originalbeitrag von Rosemarie Möhle-Buschmeyer.
Den Text gibt es zusammen mit der Position der Landesgruppe des GSV auch als pdf-Datei.

Zur Situation

(7. Mai 2007)
Die Lehrerausbildung in NRW steht seit geraumer Zeit auf dem Prüfstand.

Eine Ursache dafür ist die Absicht, die Lehrerausbildung auf das Bachelor-Master-System umzustellen. Grundsätzlich soll eine zu späte Praxisbegegnung vermieden, die Berufseignung möglichst früh ermittelt, und der Berufseinstieg nach der Ausbildung erleichtert werden.

Wegen der Aufteilung der Ausbildung in Studium und Vorbereitungsdienst sind auf der politischen Ebene zwei Ministerien involviert: Das Wissenschaftsministerium (Universitäre Ausbildung) und das Ministerium für Schule und Weiterbildung (Vorbereitungsdienst in Schulen und Studienseminaren). (vgl. LABG )

 Im Hinblick auf die Einführung des Bachelor-Master-Systems haben 5 Universitäten (Bochum, Bielefeld, Dortmund, Münster, Wuppertal) Modelle entwickelt, die zur Zeit erprobt werden. Die Modelle sind sehr unterschiedlich.

Zum Teil sind Studienseminare über die Zentren der Lehrerbildung beteiligt. Dabei geht es um Möglichkeiten der Kooperationsmöglichkeiten der 1. und 2. Phase.

 Im politischen Raum wird die Frage gestellt, wie denn Lehrerausbildung überhaupt gestaltet werden soll.

Es ist erklärte Absicht der Landesregierung, in der 2. Hälfte der Legislaturperiode die Lehrerausbildung zu reformieren. Zur Vorbereitung hat das Ministerium für Schule und Weiterbildung eine Kommission beauftragt, einen Vorschlag zu erarbeiten. Der soll Ende April vorliegen.

In der Diskussion wird immer wieder die Aufteilung der Ausbildung in 2 Phasen bzw. die Arbeit der Studienseminare in den Blick genommen.  Forderungen nach Verkürzung des Vorbereitungsdienstes oder seine Abschaffung zugunsten der Ausbildung in den Universitäten verlauten insbesondere von Seiten der CDU.

 Die SPD-Fraktion drängt derzeit auf ein Vorankommen. Mit einem Antrag vom 20.3.07 fordert die SPD Lösungsvorschläge.

 Die Verbände, sowie die Vertretungen der Seminare und Fachleiter haben sich in einer konzertierten Aktion als Forum Lehrerbildung bereits im Mai 2006 positioniert und Eckpunkte formuliert.  Dabei haben sie sich u.a. für eine Fortführung des zweijährigen Vorbereitungsdienstes ausgesprochen.

R. M.-B.

[1] ( vgl. Die Bologna Deklaration der Europäischen Bildungsminister (19. Juni 1999) Externer Link:

http://www.europa.clio-online.de/site/lang__de/ItemID__16/mid__11373/40208215/DesktopDefault.aspx?lang=de&ItemID=16&mid=11373&tabid=40208215 )

 

 

"Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in
Nordrhein-Westfalen
Empfehlungen der Expertenkommission zur Ersten Phase"
-
so der Titel des Gutachtens, das  - anders als der Untertitel Glauben macht - auch Auswirkungen auf die zweite Phase der Lehrerausbildung haben kann. Abhängig davon, welchen Stellenwert die Praxis in der ersten Phase erhält, wird sich auch die Arbeit in den Ausbildungsseminaren und Schulen verändern.
(BB)

Das ganze Gutachten gibt es auch als pdf-Datei zum Ausdrucken.
Achtung! Die Bröschüre ist 1,2 MB groß - Download erfordert  ggf. Geduld!

Eine kleine Lesehilfe hat Kollegin Möhle-Buschmeyer erstellt.

Darin finden sich Textteile aus den Empfehlungen der Expertenkommission zur ersten Phase zur Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen in NRW. Die Textteile wurden ausgewählt, weil sie besondere Relevanz für die Ausbildung von Grundschullehrerinnen und –lehrern haben.
Sie sollen einer ersten Information dienen.

Die Auswahl erfolgte in subjektiver Einschätzung und birgt die Gefahr, dass Zusammenhänge nicht vollständig deutlich werden. Wir machen darauf aufmerksam, dass vor einer Verwendung der Textteile der Gesamttext zu lesen ist.

Unter diesem Vorbehalt stellt die Landesgruppe diese Zusammenfassung als pdf-Datei zum Ausdrucken bereit.