| Anhörung
im Landtag Ausbildungsordnung Grundschule Seite neu am 18. Juni 2006, ergänzt am 24.6.06 |
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Der Entwurf der Ausbildungsordnung Grundschule
stand zur Diskussion. Am 20. Juni 2006 war eine Anhörung im Ausschuss für
Schule und Weiterbildung des Landtages. Einer der dort anzuhörenden
Experten war der stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe, Baldur
Bertling, Grundschulleiter in Dinslaken. Seltsam, dass keiner der sechs Experten den Plänen der Landesregierung den Rücken stärkte. Die Stellungnahmen reichten von großer Skepsis bis einhelliger Ablehnung. Wieder einmal verdichtete sich der Eindruck, dass auf der einen Seite die guten Argumente sind - auf der anderen Seite die beratungsresistente Macht! (24.6.06: die aktuelle Fassung der AO-Gs wird sicherlich im Bildungsportal zu finden sein. - Der Webmaster macht jetzt erst einmal Ferien!!) Die schriftliche
Stellungnahme, die der Grundschulverband abgab, findet sich
weiter unten als Text und hinter diesem Link als .pdf-Datei zum
Download. Weiter unten ist auch die mündliche
Ergänzung nachzulesen, oder als .pdf-Datei
herunterzuladen. |
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Fragenkatalog
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Stellungnahme
für die öffentlichen Anhörung Die Veränderungen der Ausbildungsordnung werden von der Landesregierung allein formal mit den geplanten Änderungen des Schulgesetzes begründet. Inhaltliche Hinweise auf Probleme der Grundschule, die mit diesen Maßnahmen einer Lösung zugeführt werden, fehlen völlig. Die wesentlichen Schwierigkeiten, die mit den Maßnahmen behoben werden sollen, sind Schwierigkeiten der Sekundarstufe. Einerseits nämlich die hohe Zahl von Kindern, die nach dem Übergang aus der Grundschule an Realschule oder Gymnasium nicht hinreichend gefördert werden und andererseits die geringe Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund, die an Realschule und Gymnasium erfolgreich lernen. Es hat den Anschein, als meinten die Autoren der vorliegenden Änderungsverordnung, diese Probleme entstünden durch nicht passgenaue Zuweisung von Grundschülern auf weiterführende Schule und durch nicht ausreichende Sprachförderung und Integration in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Wie sonst sollte man verstehen, dass Sprachtests zwei Jahre von der Einschulung und Ziffernnoten ab Klasse 2 zur Vorbereitung der Übergangsentscheidungen eingeführt werden!? Wenn die Landesregierung in diesem Zusammenhang die an Grundschulen seit Jahrzehnten praktizierte individuelle Förderung für sich entdeckt hat, so muss auch hier noch einmal daran erinnert werden: o Wer wirklich individuelle Förderung will, braucht eine Schule, in der Kinder länger gemeinsam lernen. Eine solche Schule begreift die Heterogenität ihrer Klassen als Chance und Herausforderung – nicht als Problem! o Wer wirklich individuelle Förderung will, braucht eine Schule, die jedem Kind Erfolge ermöglicht und so sein Selbstvertrauen stärkt und niemanden dauerhaft beschämt. Eine solche Schule braucht keine Noten und vor allem keine Kopfnoten. o Wer wirklich individuelle Förderung will, braucht eine Schule, in der Kooperation und Beratung als dem Erteilen von Unterricht gleichwertige Teile der Lehrerarbeit angesehen werden. Eine solche Schule bekommt die dafür notwendige Zeit zur Verfügung gestellt. Die Anweisung,
„Unterricht so zu gestalten, dass die Versetzung der Regelfall ist“,
verkennt, dass dies seit Jahrzehnten Aufgabe von Grundschule ist. Dass
diese Anweisung nun zum Gesetzes- und Verordnungstext gemacht wird,
erweckt den Eindruck, Schule hätte in Vergangenheit bei der Gestaltung
des Unterricht das erfolgreiche Lernen jeden einzelnen Kindes nicht im
Blick gehabt. Dieser Eindruck ist - jedenfalls was Grundschule angeht –
völlig falsch. Die dahinter stehende Unterstellung wird zu Recht von den
Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen zurückgewiesen! Dieses und andere Einzelheiten der vorliegenden Verordnung legen den Verdacht nahe, dass den entscheidenden Veränderungen ein unzutreffendes Bild der Grundschulen im Lande zu Grunde liegt. Auch deshalb beantworten wir nun die Fragen der Abgeordneten geduldig und der Reihe nach. 1.
Der Grundschulverband lehnt die Abschaffung der Schulbezirke
ab. Die bisherigen Ausnahmeregelungen reichen aus, Härtefälle zu
regulieren, ohne dass einem Bildungstourismus die Türen geöffnet sind.
„Die Hoffnung, Konkurrenz belebe das Geschäft, verkennt, dass es sich
bei Bildungschancen nicht um eine marktgängige Ware handelt, sondern um
ein öffentliches Gut. Dieses ist allen Kindern in gleichwertiger Form zugänglich
zu machen. Die Landesregierung sollte sich deshalb darauf konzentrieren,
zusätzliche Mittel für Schulen in sozialen Brennpunkten bereit zu stellen. Dann
könnte sie sich den Bau von Fluchtwegen in besser gestellte Schulbezirke
ersparen.“[2] 2.
Individuelle Förderung als Leitidee der Grundschule ist nichts
Neues. Vielfältige Maßnahmen innerer und äußerer Differenzierung gehören
zum Alltagsrepertoire der Grundschule. Diesem fügt die Landesregierung
nun einen neuen Begriff hinzu: das Lernstudio.
Da das Wort selbst nicht neu ist, werden damit große Erwartungen
geweckt. Lernstudio wird im Alltagswortschatz in der Regel als andere Bezeichnung für kommerzielle Nachhilfeinstitute
genutzt, meint also zusätzliche Förderung außerhalb der regulären
Unterrichtszeit. Der
Erlassentwurf allerdings stellt die Förderung im Lernstudio „an die
Stelle des nach der Stundentafel vorgesehenen Unterrichts“. Wenn
allerdings Kinder, die besonderer Unterstützung bedürfen, um am
Unterricht mitarbeiten zu können, diese Unterstützung erhalten, während
die anderen Kinder der Klasse weiterlernen, werden die Unterschiede
zwischen den Kindern nur größer! 3.
Die Neuregelungen zur Leistungsbewertung stoßen beim
Grundschulverband auf einhellige Ablehnung wie auch die Einführung von
Kopfnoten. Der Widerspruch zwischen „Individueller Förderung“ und
Leistungsbewertung mit Ziffernnoten ist so offensichtlich, dass die
Verwunderung über diese Regelung in der Fachwelt nur zu verständlich
ist. Grundschule hat in den vergangenen Jahrzehnten positive Erfahrungen
gemacht mit verbalen Beschreibungen von Lernfortschritten sowohl beim
fachlichen Lernen als auch in der Erziehung zu angemessenem Arbeits- und
Sozialverhalten. Diese ermutigende Erziehung ist zwar aufwändiger als das
Erteilen von Ziffernnoten. Dieser Aufwand hat sich jedoch bisher immer
gelohnt. 4.
Die detaillierten Regelungen zum Übergang auf weiterführende
Schulen dienen wohl dazu, der Grundschulempfehlung mehr Gewicht zu geben
und den Übergang zur Realschule und zum Gymnasium zu erschweren für
solche Kinder, bei denen der Erfolg an diesen Schulformen noch nicht
sicher prognostiziert werden konnte. 5.
Nach gegenwärtiger, durch Erfahrung gesicherter Erkenntnis
kann es eine passgenaue Sortierung von Kindern auf drei verschiedene
weiterführende Schulen nicht geben. Gerade, wenn von individueller Förderung
geredet wird, ist eine Sortierung in drei Gruppe von Individualitäten
vollends widersinnig. Die Klagen darüber, dass falsch sortiert wird,
verkennen, dass es grundsätzlich falsch ist, Kinder nach dem vierten
Schuljahr zu sortieren! 6.
Noten und auch Kopfnoten bereiten diese – an sich falsche –
Weichenstellung vor. Wenn dies bereits im zweiten Schuljahr beginnt, wird
die Zeit in der Leistungsfähigkeit, Motivation, Arbeits- und
Sozialverhalten wirklich individuell gefördert werden kann, drastisch
verkürzt. Darunter werden besonders die zu leiden haben, die darauf
angewiesen sind, dass ihre Begabungen von Schule geweckt und gefördert
werden. Kinder aus benachteiligten Schichten und solche mit
Migrationshintergrund werden die Leidtragenden dieser Regelungen sein. 7.
Die Beschreibung des Prognoseunterrichts nimmt breiten Raum in
der AO-Gs ein, ohne dass letztlich die Kriterien benannt sind, die zu
einer endgültigen Ablehnung der gewünschten Schulform führen. Dass
diese Kriterien nicht benannt sind, belegt deutlich, dass es solche
eindeutige Kriterien gar nicht gibt. Mangels solcher Kriterien werden ausführlich
Formalien beschrieben. 8.
Lernstudio kann als Teil einer echten Ganztagsschule ein
positives Entwicklungspotenzial haben, wenn es flächendeckend an allen
Grundschulen zur Verfügung steht und die Schulen genügend Personal und
Zeit erhalten, dafür tragfähige Konzepte zu erproben. Lernstudio als Ort
der äußeren Differenzierung an Stelle des Unterricht im Klassenverband
hat diese Potenziale nicht. Ein solches Lernstudio steht – besonders in
der Schuleingangsphase – in Gefahr, Ersatz für den abgeschafften
Schulkindergarten zu sein und zum Förderort der Kinder zu werden, denen
eine längere Verweildauer in der Eingangsstufe zugebilligt wird. Abschließend schlägt der Grundschulverband vor, die Vorschläge zur Neufassung der AO-Gs einfach vollständig zurückzuziehen und vor einer Überarbeitung der AO-Gs die bestehenden Regelungen einer ernsthaften wissenschaftlichen Evaluation zu unterziehen. Baldur Bertling, Dinslaken, [1] MSW – Entwurfvorlage zu dieser Anhörung, Seite 4 [2] Brügelmann,
H. (2006h): Bessere Schulen durch freie Schulwahl? In:
Grundschulzeitschrift, 21 Jg., H. 192, 5.
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| Als einer von sechs
Experten konnte ein Vertreter des Grundschulverbandes vor dem
Ausschuss für Schule und Weiterbildung zu den Fragen der Abgeordneten
Stellung beziehen. Hier das Manuskript - |
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Änderung der Verordnung Mündliche Ergänzung zur Stellungnahme für die öffentlichen
Anhörung Verehrter Vorsitzender, Als Schulleiter einer Grundschule fiel es mir schwer, die Zeit – wie man so sagt – frei zu schaufeln, damit ich am Ende des Schuljahres hier für den Grundschulverband die Position erläutern kann. Viele meiner Kollegen glauben nämlich, die Koalition mache – Anhörung hin, Anhörung her – doch, was sie seit Monaten angekündigt hat. Da der Ausschuss ja dem neuen Schulgesetz bereits zugestimmt hat, frage ich mich allen ernstes, was denn noch bewirkt werden kann, sollte es gelingen, die Augen für einen unvoreingenommenen Blick auf die Grundschule zu öffnen. Schließlich ist Grundschule die Schule, in der individuelle Förderung geschieht, in der wesentliche Schritte zur Integration von Migranten geleistet werden, in der Arbeits- und Sozialverhalten aufgebaut wird und in der so viel Leistungserziehung betrieben wird, dass die allermeisten Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit tragfähige Grundlagen gewonnen haben für das Lernen an weiterführenden Schulen. Allerdings scheitern viele dieser ehemals erfolgreichen Kinder an den weiterführenden schulen. Die Ministerin hat jüngst wieder Zahlen veröffentlicht: allein in diesem Schuljahr gibt es 14.320 Schulformwechsel und mehr als 23.000 Klassenwiederholer in Gymnasium und Realschule. Dass so viele ehemals erfolgreiche Grundschüler in der Sekundarstufe scheitern, hat Gründe, über die nachzudenken und zu forschen eine lohnende Aufgabe wäre. Leider ist da die Öffentlichkeit einer sehr verkürzten Argumentation auf den Leim gegangen: die Grundschulempfehlung ist schuld daran. Sie ist oft falsch und sie wird oft von den Eltern missachtet, obwohl sie richtig ist. So kamen einige von Ihnen, meine Damen und Herren der Regierungskoalition, auf den Gedanken, dieser Grundschulempfehlung mehr Gewicht zu geben – obwohl sie manchmal richtig und manchmal falsch ist. Aber auch Ihnen müsste klar sein, dass nach 3 ½ Grundschuljahren nicht falsch sortiert wird, sondern dass es falsch ist, nach dreieinhalb Grundschuljahren zu sortieren! Grundschule so wie sie jetzt ist, müsste doch eigentlich das Modell sein, nach dem Sie, meine Damen und Herren der Regierungskoalition, eine Reform der Schulen der Sekundarstufe angehen. Sie reden doch von Individueller Förderung, vom Wohl des Kindes, von der besseren Integration der Migrantenkinder. Sie wollen doch auch international bessere Schulleistungen. Dann hätten Sie die Chance gehabt, die Schule, die bei internationalen Vergleichsstudien einigermaßen erträglich abgeschnitten hat, zum Modell Ihrer Schulreform zu machen. Stattdessen verändern sie die Ausbildungsordnung für die Grundschule so, dass wesentliche pädagogische Elemente dieser Schulform auf den Kopf gestellt werden. Dabei wird nicht mit Problemen der Grundschule argumentiert! Die Veränderungen der Ausbildungsordnung werden von der Landesregierung allein formal mit den geplanten Änderungen des Schulgesetzes begründet. Inhaltliche Hinweise auf Probleme der Grundschule, die mit diesen Maßnahmen einer Lösung zugeführt werden, fehlen völlig. Die wesentlichen Schwierigkeiten, die mit den Maßnahmen behoben werden sollen, sind Schwierigkeiten der Sekundarstufe. Einerseits nämlich die hohe Zahl von Kindern, die nach dem Übergang aus der Grundschule an Realschule oder Gymnasium nicht hinreichend gefördert werden und andererseits die geringe Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund, die an Realschule und Gymnasium erfolgreich lernen. Es hat den Anschein, als meinten die Autoren der vorliegenden Änderungsverordnung, diese Probleme entstünden durch nicht passgenaue Zuweisung von Grundschülern auf weiterführende Schulen und durch nicht ausreichende Sprachförderung und Integration in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Wie sonst sollte man verstehen, dass Sprachtests zwei Jahre vor der Einschulung und Ziffernnoten ab Klasse 2 zur Vorbereitung der Übergangsentscheidungen eingeführt werden!? Es scheint überhaupt so, als wären die wesentlichen Weichenstellungen dieser Ausbildungsordnung von Menschen geschrieben, die Grundschule so genau nicht kennen. Drei Hinweise dafür 1. Die Anweisung, „Unterricht so zu gestalten, dass die Versetzung der Regelfall ist“, verkennt, dass dies seit Jahrzehnten Aufgabe von Grundschule ist. Dass diese Anweisung nun zum Gesetzes- und Verordnungstext gemacht wird, erweckt den Eindruck, Schule hätte in Vergangenheit bei der Gestaltung des Unterricht das erfolgreiche Lernen jeden einzelnen Kindes nicht im Blick gehabt. Dieser Eindruck ist - jedenfalls was Grundschule angeht – völlig falsch. Die dahinter stehende Unterstellung wird zu Recht von den Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen zurückgewiesen! 2. Die Anweisung, zum Halbjahr Lern- und Förderempfehlungen auszusprechen, verkennt dass es an Grundschulen alltägliche Praxis ist, erkannte Lern- und Leistungsdefizite zeitnah zu benennen und durch Förderunterricht zu bearbeiten und nicht bis zum Halbjahreszeugnis zu warten. 3. Die Einführung von Kopfnoten als „Aussagen, die über Beschreibungen hinaus gehen“ verkennt, dass die an Grundschulen vorgeschriebenen Hinweise zum Arbeits- und Sozialverhalten schon immer über bloße Beschreibungen hinausgehende ermutigende Anweisungen zur Verhaltensmodifikation möglich machten. Dieses und andere Einzelheiten der vorliegenden Verordnung legen eben den Verdacht nahe, dass den entscheidenden Veränderungen ein unzutreffendes Bild der Grundschulen im Lande zu Grunde liegt. Auch deshalb haben wir die Fragen der Abgeordneten geduldig und der Reihe nach schriftlich beantwortet. Das will ich hier nicht wiederholen. Es gibt eben sehr viele inhaltliche Argumente, die für den Erhalt der Schulbezirke sprechen und für den Erhalt der Ziffernnotenfreien Leistungserziehung. Es gibt unendlich viele Argumente für den Erhalt des Verfahrens, Arbeits- und Sozialverhalten durch Beschreibungen und Hinweise zu fördern und dabei nicht auf skalierbare Aussagen, auf Kopfnoten zurückzufallen. Den Begriff Lernstudio, den man bei den kommerziellen Nachhilfeinstituten geborgt hat – kann man ja anwenden, wenn die Bedingungen ähnlich sind: zusätzliche Förderung außerhalb der regulären Stundentafel! Oder meint irgendjemand ernsthaft, Nachhilfeunterricht in Französisch würde etwas nutzen, wenn er ein halbes Jahr lang morgens parallel zum Französischunterricht der Klasse angeboten wird? Ich will also unsere schriftlich vorgelegte Argumentation nicht wiederholen und komme zu meiner Eingangsfrage zurück. Welche Änderungen des Entwurfes der AO-Gs könnten der Grundschule die pädagogische Luft zum atmen lassen? Ganz simpel: Im Zuge der Eigenverantwortlichkeit der Schulen überlassen Sie es einfach den Schulkonferenzen, ob die Kopfnoten durch verbale Hinweise ergänzt oder ersetzt werden! Im Zuge der Deregulierung überlassen Sie es einfach den Schulträgern, ob sie Schulbezirke für Grundschulen einrichten oder nicht. Oder - wenn Sie es wissenschaftlich haben wollen – beauftragen Sie ein unabhängiges Institut mit der Evaluation der bestehenden Ausbildungsordnung und legen Sie alle Änderungen bis dahin auf Eis! Auf diese Weise würden Sie die Schule sichern, die schon jetzt ein Modell ist für individuelle Förderung, Integration und Leistungserziehung. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit Baldur Bertling, Dinslaken, |
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